Kategorie-Archiv: Surfen & Wellenreiten

Das Wellenreiten / Surfen, nicht zu verwechseln mit dem Windsurfen, hat maximalen Stylefaktor. Aber nur wenn man es kann.

Die besten Surfspots zu jeder Jahreszeit

Wellenreiten Herbst Winter SupremsurfWellenreiten ist von einer Nischensportart für Freaks und Aussteiger zu einem Mainstream Ding geworden. Wer sich heutzutage zu Hauptreisezeiten in die Epizentren des Surfen bewegt, hat oft ein Problem. Die Surfspots sind teilweise brechend voll. Bei guten und höheren Wellen sind die guten Peaks in der Hand der Locals und bei kleineren Wellen tobt sich gerne mal eine ganze „Schaumstoffler Armada“ in den Wellen aus. Wenn die Locals einem keine Wellen lassen und die Schaumstoffler Armada alles anpaddelt was sich erhebt, ohne Turns fahren zu können und ohne Kenntnis der Vorfahrtregel, dann wird es schwierig.

Also: Where to go? Wenn man im Internet recherchiert, muss man ganz schön aufpassen, weil alle Suchanfragen scheinbar erstmal auf die Webseiten der grossen Surfreiseveranstalter leiten. Selbst wenn man mal auf einen scheinbar authentischen Blog eines Surfers gelandet ist, entpuppen sich die Empfehlungen oft nur als versteckte Werbung für wieder die selben Surfreiseveranstalter. Also haben wir mal im Web geschaut, wo es noch unabhängige Tipps geht, wo man zu welcher Jahreszeit zum Wellenreiten hin soll. Dabei sind wir auf Supremsurf gestossen. Da gibts derzeit zwar nur Tipps zu Herbst- und Winterspots, aber immerhin:

Wellenreiten lernen in Brasilien

Wellenreiten lernen in Brasilien

Surfen in Brasilien

Keine Frage – die viel gerühmte brasilianische Lebensfreude hat es auch uns angetan. Perfekte Tänzer, heiße Brasilianerinnen, bunte Bekleidung und Sambamusik. Dazu die brasilianische Lust am Schönsein und die Kunst die Dinge positiv zu sehen. Der Brasilianer wird oft als Gegenentwurf zu dem düsteren, depressiven und verbissenen Deutschen gesehen, ein Volk dass dafür Schönheit, Temperament und Herzensbildung lebt.

Aber wieviel ist dran am Klischee des ernsten Deutschen und des fröhlichen Brasilianers? Um das herauszufinden bietet sich ein Besuch in Brasilien an. Da wir hier im Blog ja auch das Surfen (auf einer Welle) als Fokusthema haben empfehlen wir einen Brasilenurlaub mit Wellenreiten zu verbinden. Das liegt auch für sportliche Menschen auf der Hand. In Brasilien hat man warmes Wasser und gute Wellen – da Land hat eine unglaublich lange Coastline. Die besten Gebiete zum Surfen sind die Regionen Rio Grande do Norte (Praia da Pipa), Bahia (Itacaré) und Santa Catarina (Florianopolis). Besonders interessant ist es in Brasilien das Wellenreiten zu lernen. Das liegt vor allem an dem warmen Wasser. Ohne einen dicken und störenden Neoprenanzug macht das Erlernen dieser schweren Sportart gleich mal mehr Spass!

Wer Lust hat es mal auszuprobieren findet weitere Infos hier: Surfen in Brasilien

Die Surfer und die Barrel

Wellenreiten Barrel im SurfcampOnly a surfer knows the feeling – das Tuberiding in einer Barrel. Gebarrelt bedeutet, dass die Welle den Surfer vollständig umgibt und er die Welle wie in einem Tunnel abfährt. Eine Barrel ist in der Surfersprache das geleiche wie eine Tube.

Als Nicht-Surfer könnte man meinen in einer Barrel zu surfen ist ein ganz normaler Zustand beim Surfen und jeder deutscher Freizeitsurfer würde das in seinen Surfurlauben regelmässig machen. Dem ist aber leider nicht so. Das sogenannte Tuberiding bleibt leider den Experten und Profis unter den Surfern vorbehalten und erfordert jahrelanges Training und viel Erfahrung. Wellen die „barreln“ sind sehr schnell und im Gegensatz zu flacheren Anfängerwellen schwer zu nehmen. Ausserdem müssen die Bedingungen optimal sein, damit sich überhaupt surfbare Barrels bilden. Zudem ist das Tuberiding besonders gefährlich, besonders über sogenannten Riffen. Bei Riffen besteht der Untergrund nicht aus Sand, sondern aus Felsen oder Korallenriff. Da Barrels nur über besonders seichten Wasser entstehen ist die Gefahr bei einem Sturz (=Wipe Out) auf das Riff geschleudert zu werden besonders gross.

Wie man ganz entspannt in eine Barrel kommst zeigt uns auf dem Bild Yoyo Terhorst vom Janga Surfcamp in Portugal. Dort kann man (wenn man etwas Zeit und Talent mitbringt) das Tuberiding auch erlernen.

Surf the City – Isar Wellenreiter

Isar Wellenreiter EisbachWellenreiten in der Stadt – eigentlich eine undenkbare Sache. Mitteleuropa ist nicht gerade das Mekka der Wellenreiter. Die Bedingungen zum Wellenreiten gerade an Nord- und Ostsee für Wellenreiter aus wellenverwöhnten Ecken dieser Welt oft unfassbar schlecht. Aber es gibt die Leidenschaft die einen Surfer nie wieder loslässt und es gibt die Isar in München auf deren Kanälen schon seit den 70er Jahren das Riversurfen betrieben wird. Was sehr nischig anfing ist mittlerweile gross geworden. Es gibt einen Verein, mehrere Crews und mehrere Surfshops in München. Das Isarsurfen in München ist weltbekannt und die Welle am Eisbach steht in jedem Reiseführer. Aber es gibt nicht nur den Eisbach sondern auch noch andere Möglichkeiten in München zu surfen. Die Webseite Wortwellenreiter stellt die Isar Surfspots für Wellenreiter vor.

Über Gefühl & Theorie beim Wellenreiten

Wellenreiten SupremsurfWas macht eigentlich die Faszination beim Wellenreiten aus? Warum nehmen auch so viele Leute die nicht am Meer wohnen die Strapazen der weiten Reise und der grossen Anstrengungen für die mitunter sehr kurzen Glücksgefühle auf? Was ist der Kern des Wellenreitens?

Wir haben im Netz Antworten darauf gefunden und zwar auf der Webseite supremsurf.de hier wird teils esotherisch, teils wissenschaftlich dieser Fragen auf den Grund gegeben. Dazu gibts noch eine Theorieteil der darauf eingeht wo die Wellen überhaupt herkommen die die Surfer an den Strand begleiten und welche Vorraussetzungen erfüllt sein müssen, damit sie für Surfer überhaupt geeignet sind.
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Mad Colwini – Manual Surfboards

MB Manual Surfboards Mad ColwiniWir lieben die kleinen Cliparts / Icons die man auf den Surfboards als Logo des sogenannten Surfboardshapes anbringt. Dieses hier ist von der spanischen Surfboardsschmiede Manual Surfboards, die man am Strand immer an dem grossen MB Logo mit dem Pluszeichen erkennt.

Die Manual Surfboards werden im Baskenland / Spanien in der Nähe von Bilbao entwickelt und getestet. Vom Headquater sind es nur wenige Minuten bis zu den Top Spots zum Wellenreiten der Region. Und dieser Region ist bekannt für einige der besten Wellen in Europa (Mundaka!). Die Surfboards eignen sich aber auch für mitteleuropäische Surfer und Riversurfer.

Mehr Info unter: www.manual-surfboards.de

Fuzzy Snowsurfer / Swingbo

Swingbo oder Fuzzy Snowsurfer

Ende der 80er Jahre war im Bereich Wintersport eine wilde Zeit. Jahrzehntelang gab es nur das alpine Skifahren – konservativ und angegraut. Dann aber kamen fast gleichzeitig die Fuzzy Snowsurfer / Swingbos und die Snowboards auf den Markt. Während die Snowboards aus den USA kamen, waren die Snowsurfer eine Entwicklung des deutschen Trickskiweltmeisters Fuzzy Garhammer.

Durchgesetzt haben sich die Snowboards, irgendwann war es viel cooler ein Snowboard zu fahren als ein Snowsurfer. Mittlerweile ist das Snowboarden wieder auf dem Rückzug und Freeski ist vom Stylefaktor das neue Snowboarden. Aber den coolsten, unique Style hat mit Sicherheit, wer heute mit einem Snowsurfer und orginal 80er Jahre Neon Elho Freestyle Jacke auf die Piste kommt.

Produziert werden die Snowsurfer allerdings nicht mehr, gut erhaltene gebrauchte Exemplare allerdings auf ebay zu Höchstpreisen angeboten.

Drop or not mit Gerry Schlegel

Gerry Schlegel FuerteventuraDrop or not ? Die ewig gleiche Frage. Einsteigen oder sein lassen. Risiko oder Beständigkeit. Ausprobieren oder sein lassen. Schauen wir uns das Foto Links an. Es zeigt Gerry Schlegel. Seit dem Kinofilm „Keep Surfing“ kein Unbekannter mehr. Er ist eigentlich ein Riversurfer und daher gewöhnt die Wellen nicht anzupaddeln, sondern draufzuspringen. Was macht er nun am Meer ? Drop ! Was kann da nicht alles passieren. Man kann sich den Fuss verstauchen. Oder das Brett bricht. Oder man rutscht ab und verletzt sich am Felsen. Oder halt man nimmt die Welle und reitet sie bis an den Strand, wo man dann mit einem Grinsen absteigt. Bei dem Foto müssen wir auf den Fotographen, Sigi vom ineika Surfcamp, hinweisen.

Wir zerstören das Paradies in dem wir es finden

Geheimtipps in der WeltWir zerstören das Paradies in dem wir es finden – stand mal in einem Surf Travelmagazin. Das können wir so stehen lassen, mit dem Einwand, dass der sensible Traveller den Schaden sicher in Grenzen hält. „Wir erhalten das Paradies in dem wir dessen Geheimnis waren“ gefällt uns in diesem Zusammenhang besser. Reisen ist lernen. Die Welt eine grosse Schule. Reisen um bequem und komfortabel abzuhängen, ist wie seine Freizeit vor dem Fernseher zu verbringen. Über das Internet und Google Maps wird auch der kleinste Winkel der Welt ausgeleuchtet, es gibt sicher immer wenige paradisische Geheimtipps auf dieser Welt und man gelangt immer leichter dort hin. Bitte haltet euch an „keep clean our place“

Surfen und der endless Summer

surfen endless summerSurfen und der endless summer. Eigentlich passt das Wellenreiten gar nicht zu Mitteleuropa. Gerade im deutschsprachigen Raum sind so gut wie keine Möglichkeiten vorhanden diesen Sport auszuüben, Nord und Ostsee bieten zumeist keinerlei Wellen die man abreiten kann. Das Windsurfen würde eigentlich viel besser zu uns passen. Aber trotzdem ist das Surfen und die Surfkultur extrem präsent und Mainstream, obwohl der Sport sehr schwierig zu erlernen ist und die nächsten wirklich guten Wellen sehr weit entfernt…
Ihr wollt es auch mal probieren? Dann am besten nicht auf eigene Faust und möglichst in einem Surfcamp wo ihr den authentischen Surfer Lifestyle erleben könnt.