Schlagwort-Archiv: Wellenreiten

Die Surfer und die Barrel

Wellenreiten Barrel im SurfcampOnly a surfer knows the feeling – das Tuberiding in einer Barrel. Gebarrelt bedeutet, dass die Welle den Surfer vollständig umgibt und er die Welle wie in einem Tunnel abfährt. Eine Barrel ist in der Surfersprache das geleiche wie eine Tube.

Als Nicht-Surfer könnte man meinen in einer Barrel zu surfen ist ein ganz normaler Zustand beim Surfen und jeder deutscher Freizeitsurfer würde das in seinen Surfurlauben regelmässig machen. Dem ist aber leider nicht so. Das sogenannte Tuberiding bleibt leider den Experten und Profis unter den Surfern vorbehalten und erfordert jahrelanges Training und viel Erfahrung. Wellen die „barreln“ sind sehr schnell und im Gegensatz zu flacheren Anfängerwellen schwer zu nehmen. Ausserdem müssen die Bedingungen optimal sein, damit sich überhaupt surfbare Barrels bilden. Zudem ist das Tuberiding besonders gefährlich, besonders über sogenannten Riffen. Bei Riffen besteht der Untergrund nicht aus Sand, sondern aus Felsen oder Korallenriff. Da Barrels nur über besonders seichten Wasser entstehen ist die Gefahr bei einem Sturz (=Wipe Out) auf das Riff geschleudert zu werden besonders gross.

Wie man ganz entspannt in eine Barrel kommst zeigt uns auf dem Bild Yoyo Terhorst vom Janga Surfcamp in Portugal. Dort kann man (wenn man etwas Zeit und Talent mitbringt) das Tuberiding auch erlernen.

Surf the City – Isar Wellenreiter

Isar Wellenreiter EisbachWellenreiten in der Stadt – eigentlich eine undenkbare Sache. Mitteleuropa ist nicht gerade das Mekka der Wellenreiter. Die Bedingungen zum Wellenreiten gerade an Nord- und Ostsee für Wellenreiter aus wellenverwöhnten Ecken dieser Welt oft unfassbar schlecht. Aber es gibt die Leidenschaft die einen Surfer nie wieder loslässt und es gibt die Isar in München auf deren Kanälen schon seit den 70er Jahren das Riversurfen betrieben wird. Was sehr nischig anfing ist mittlerweile gross geworden. Es gibt einen Verein, mehrere Crews und mehrere Surfshops in München. Das Isarsurfen in München ist weltbekannt und die Welle am Eisbach steht in jedem Reiseführer. Aber es gibt nicht nur den Eisbach sondern auch noch andere Möglichkeiten in München zu surfen. Die Webseite Wortwellenreiter stellt die Isar Surfspots für Wellenreiter vor.

Mad Colwini – Manual Surfboards

MB Manual Surfboards Mad ColwiniWir lieben die kleinen Cliparts / Icons die man auf den Surfboards als Logo des sogenannten Surfboardshapes anbringt. Dieses hier ist von der spanischen Surfboardsschmiede Manual Surfboards, die man am Strand immer an dem grossen MB Logo mit dem Pluszeichen erkennt.

Die Manual Surfboards werden im Baskenland / Spanien in der Nähe von Bilbao entwickelt und getestet. Vom Headquater sind es nur wenige Minuten bis zu den Top Spots zum Wellenreiten der Region. Und dieser Region ist bekannt für einige der besten Wellen in Europa (Mundaka!). Die Surfboards eignen sich aber auch für mitteleuropäische Surfer und Riversurfer.

Mehr Info unter: www.manual-surfboards.de

Surfen und der endless Summer

surfen endless summerSurfen und der endless summer. Eigentlich passt das Wellenreiten gar nicht zu Mitteleuropa. Gerade im deutschsprachigen Raum sind so gut wie keine Möglichkeiten vorhanden diesen Sport auszuüben, Nord und Ostsee bieten zumeist keinerlei Wellen die man abreiten kann. Das Windsurfen würde eigentlich viel besser zu uns passen. Aber trotzdem ist das Surfen und die Surfkultur extrem präsent und Mainstream, obwohl der Sport sehr schwierig zu erlernen ist und die nächsten wirklich guten Wellen sehr weit entfernt…
Ihr wollt es auch mal probieren? Dann am besten nicht auf eigene Faust und möglichst in einem Surfcamp wo ihr den authentischen Surfer Lifestyle erleben könnt.